Schutz vor Diskriminierung

Gleichstellung

Das Behindertengleichstellungsrecht schützt vor Diskriminierung aufgrund einer Behinderung. 

Ziel des Behindertengleichstellungsrechts ist

  • die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft,
  • die Gewährleistung einer selbstbestimmten Lebensführung von Menschen mit Behinderung und
  • die Beseitigung und Verhinderung der Benachteiligung von Menschen mit Behinderung.

Eine Diskriminierung nach dem Behindertengleichstellungsrecht liegt vor, wenn Menschen aufgrund ihrer Behinderung gegenüber anderen Menschen benachteiligt werden, zum Beispiel durch eine weniger günstige Behandlung, aber auch durch Barrieren.

 Allgemeine Information zur Gleichstellung, Sozialministeriumservice

Schlichtung

Bei einer vorliegenden Diskriminierung wegen einer Behinderung kann bei den Landesstellen des Sozialministeriumservice eine Schlichtung beantragt werden. Eine Behinderung des Schlichtungswerbers oder der Schlichtungswerberin muss glaubhaft gemacht werden, die Vorlage eines Behindertenpasses oder Behindertenausweises ist nicht nötig. Das Schlichtungsverfahren ist kostenfrei und formlos, die Vertretung durch einen Anwalt ist nicht erforderlich. Es kann eine Vertrauensperson oder der Behindertenanwalt des Bundes zum Schlichtungsgespräch hinzugezogen werden.

 Weitere Informationen zur Schlichtung, Sozialministeriumservice

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